Schlagwort-Archive: Die Zukunft

Thorsten Sandvoss stellt sich vor

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Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland „Wehrt Euch jetzt“ | © Andre Flato

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Wie viel Ignoranz ist noch zu ertragen, wie viel Rettungsschirme müssen noch gespannt werden.

Wie viel Milliarden Gewinne muss die deutsche Wirtschaft noch einfahren. Wie weit muss die Schere zwischen

Arm und Reich noch auseinander gehen. Gebetsmühlenartig wir uns Versichert alles ist gut es wird besser.

Besser aber nur für die ,die schon genug haben. Den anderen wird’s genommen. Ständig sinkende Löhne, Unterbezahlte Leiharbeit, Jetzt ist Schluss damit.

Wehrt euch jetzt : gegen steigende Armut.

Wehrt euch jetzt: gegen ein schlecht ausgestattet Bildungs System in dem nur die Eliten eine wirkliche Chance haben. Nachhilfe kostet ca. 10-15 Euro die Stunde, bei einem Mindestlohn um die 7,50 Euro, weiß man ja wer sich das noch leisten kann.

Wehrt euch jetzt: gegen ein Gesundheit System , das nicht mehr bezahlbar und ganz klar in eine zwei Klassen Medizin abrutscht.

Wehrt euch jetzt: Das wir nach zwei verloren Weltkriegen geschworen haben nie wieder in den Krieg zu ziehen. Und doch sterben nach wie vor Soldaten bei Kriegseinsätzen.

Wehrt euch jetzt: gegen eine Bundesregierung die dem Deutschen Volke eine Verfassung vorenthält der Ihr nach Artikel 146 GG zusteht. Stattdessen werden wir immer mehr

Entmündigt und unsere Rechte werden uns durch kriminelle Winkelzüge vor enthalten. Das ist doch keine Demokratie, wenn wir nur noch zwischen Pest und Cholera wählen dürfen.

Das ist Diktatur.

Wehrt euch jetzt: gegen diesen überschwänglichen Bürokratismus aus Brüssel.

Wehrt euch jetzt: gegen den immer weiter voranschreitenden Sozialabbau.

Wehrt euch jetzt: gegen ein Finanzsystem das nur wenige Reiche immer reicher macht und den Bürger die Luft zum Atmen nimmt.

Diese Liste ist beliebig erweiterbar. Egal was euch dazu einfällt. Aber eines ist Fakt, Ihr müsst es tun Ihr müsst euch wehren. Deshalb

Steht jetzt auf und wehrt euch jetzt.

Herzlichst Ihr Euer André Flato

Landesvorsitzender der ddp Niedersachsen.

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Strafanzeige gegen jeden Bundestagsabgeordneten, der für den ESM-Vertrag stimmt…

Offener Brief an alle Bundestagsabgeordneten

Mit Ratifizierung des ESM-Vertrages besiegeln deutsche Bundestags-abgeordnete das Ende der eigenen demokratischen, nationalen Rechte.

Ich fordere alle Bundestagsabgeordnete hiermit auf, der Ratifizierung des ESM-Vertrages nicht zuzustimmen. Mit einer Zustimmung entrechten sie den deutschen Bürger und fügen ihm äußersten Schaden zu. Sie verstoßen mit der Zustimmung gegen das Grundgesetz und begehen damit Amtsmissbrauch. Ich kündige weiterhin an, gegen jeden Abgeordneten, der für den ESM-Vertrag stimmt, Klage zu erheben und diese bis auf die höchste Ebene vorzutragen. Dies ist keine Drohung, sondern lediglich eine ernst gemeinte Ankündigung. Im übrigen bin ich der Meinung, dass in einer solch elementaren Entscheidung Ihnen nicht das Recht zusteht, zu votieren, ohne den Willen des Volkes gehört zu haben. Deshalb werde ich eine Volksbefragung in die Wege leiten um zu dokumentieren, wie der Wille des Volkes lautet.

Begründung:

Die ESM-Mitglieder verpflichten sich unwiderruflich und uneingeschränkt, Kapital, … innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Aufforderung einzuzahlen.

Der Bundestag ist drauf und dran, einem faktischen Putschgesetz zuzustimmen, das mit der Ratifikation aller ESM-Länderparlamente praktisch unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchs-möglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit vollständig immunisiertem Personal abgeben wird! Ein ökonomischer, demokratischer, ordnungspolitischer und staatsrechtlicher Albtraum! Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten der Bürger und Steuerzahler vor allem in Deutschland. Oberster Gouverneur von Europa soll ab Mitte 2012 übrigens aller Voraussicht nach Dr. Schäuble sein.

Nun wird wirklich klar, dass es sich beim ESM-Vorhaben wahrhaftig um einen vorsätzlich und planvoll eingefädelten Putsch einer kleinen EUlitären Gruppe handelt, die sich hier wahrhaft selbst ermächtigt. Dieses Machwerk ist ein totalitärer Anschlag auf das Verfassungsrecht, auf die Demokratie, auf das Primat der nationalen Parlamente im Staatenbund EUropa, auf die Nationalstaaten selbst, auf den deutschen Steuerbürger, auf die noch nicht geborenen deutschen Steuerbürger, auf die Marktwirtschaft und auf jede ökonomische Vernunft!

Ab 1999 haben Regierungen der Euro-Länder die Eurozone durch unprofessionelle, leichtsinnige und teils geradezu törichte Finanzpolitik, durch fortgesetzte Verstöße gegen den Vertrag von Maastricht und den Stabilitätspakt, bis zum Zerreißpunkt geschädigt und Kreditorgien in Billionenhöhe ausgelöst. Dadurch wurde ab 2007 eine weltweite Spekulation gegen den Euro ausgelöst. Als Gegenreaktion haben die Verursacher der Krise ab 2007 hilflose und untaugliche „Rettungsmaßnahmen“ eingeleitet, um das entstandene Chaos einzudämmen. Ultimative Rettung sollen nun der Fiskalpakt und die Schlagkraft der ESM-Mega-Bank bringen. Beabsichtigt ist, die in den vergangenen 13 Jahren (wegen desaströser Euro-Finanzpolitik) aufgelaufenen Schulden der schwachen Euro-Länder über die ESM-Bank zu sozialisieren und (u.a.) auf die deutschen Steuerzahler bzw. Bürger umzuschulden. Die dafür notwendigen Kredite sollen über das Privatvermögen aller europäischen Bürger rückabgesichert und garantiert werden. Dies heißt nichts anderes, als dass bestehende Schulden in Billionenhöhe abgelöst und durch neue ESM-Bank-Kredite ersetzt werden sollen. Für diese werden zukünftig vor allen deutsche Bürger und Steuerzahler unbegrenzt haften. Hinter einem grandios orchestrierten Durcheinander von Aktionen, Manipulationen, Gipfeln, Gesetzen, Erklärungen etc. werden die massiven Finanzprobleme in- und ausländischer Banken über den ESM klammheimlich auf den Schultern der Bürger abgeladen. Nebenbei soll mit diesem „genialen“ Plan auch die weltweite Spekulation gegen den Euro beendet werden.

Der ESM-Plan ist aus vielen Gründen gänzlich kriminell und kann die Euro-Zone in ein finanzielles Chaos stürzen, dessen Folgen für die deutschen Bürger von verheerenden Ausmaßen sein können. Der ESM-Vertrag ist eine Verhöhnung und Verspottung des gesunden Menschenverstandes und der europäischen Rechtstradition schlechthin. Mit dem ESM-Vertrag putscht eine kleine Gruppe von Regierenden gegen ihr eigenes Volk.

Offener Brief an unsere Bürger oder „warum mir NUR Empörung gegen den Strich geht“ | © Thomas Meisner

Thoma s Meisner | komm. stellv, Bundesvorsitzender

© Thomas Meisner

Liebe Mitbürger,

Erster Reflex auf den offenen Brief von Steffen Senft an Frau Dr. Merkel:
Endlich schreibt Ihr mal einer von seiner Enttäuschung (man beachte den Wortstamm: Ent – Täuschung, das Ent(d)e einer Täuschung).

Zweiter Gedanke: Vollinhaltliche Übereinstimmung.

Dritte Erkenntnis: Bei vollem Respekt und großer Wertschätzung für
seinen Brief; zunächst mal auch NUR Empörung. Wie viele Briefe, wie viele Stammtischgespräche, wie viel Empörung lässt sich ertragen während man zusieht, wie die Menschen dennoch nicht „aus dem Sattel kommen.“

Man mag von Al Gore und seinem Film „eine unbequeme Wahrheit“ halten
was man will aber eins haben er und einige US-Amerikaner uns voraus.
Im Abspann des Films (der für sich genommen schon ein Kurzfilm ist)
kommen konkrete Handlungsempfehlungen für den Zuschauer. Neben der
frei zitierten Aussage: „ Rufen Sie ihre Senatoren an und fordern Sie sie
auf, etwas zu ändern“ kommt ein Satz, der der deutschen Mentalität ganz
offensichtlich (noch) nicht mit dem gleichen Selbstverständnis innewohnt:
“Finden Sie keinen Senator, der sich für Ihre Interessen einsetzt,
kandidieren Sie selbst.“

Wow… kandidieren Sie selbst! Als wär`s das Natürlichste auf der Welt und
in der Tat. Es ist das Natürlichste auf der Welt.

Einzige Voraussetzung. Der Wunsch, der Wille und die Absicht,
Verantwortung zu übernehmen, für die Dinge, die Werte, die einem am
Herzen liegen und seinen Beitrag dazu zu leisten, dass sich Diese zum
eigenen Wohle und dem Wohle der Mitmenschen in einer Gemeinschaft
manifestieren.

Empörung ist wichtig, nur reicht sie eben nicht aus. Jeder
Fußballinteressierte, der sich Samstags in Berlin die Hertha anschaut,
weiß, was verkehrt läuft, wer der bessere Trainer wäre, wie die Jungs
wieder gewinnen würden, etc. Ändern tut das rein gar nichts und es ist
zudem auch verdammt einfach, den „Couch-Trainer“ zu geben.

Nicht quatschen: Machen. Das ist das, was ich unter „Cojones“ verstehe
und, mit Verlaub, auch das Einzige, was ich mittlerweile noch Ernst
nehme.

Nun mag sich nicht jeder dazu berufen fühlen, selbst die Zugmaschine zu
geben, wobei es auch hier feine Unterscheide gibt. Sie könnten einen Zug
ziehen oder einen Zug (mit-)schieben. Beides durchaus interessante
Aufgaben. Das Mindeste jedoch, was ich von einem „sich Empörenden“
erwarten kann, ist, dass er in einen Zug einsteigt und „mit-macht.“

Steffen Senft hat dies nach meinem Kenntnisstand getan, also richte ich
die Frage an sie, liebe Mitbürger: In welchen Zug steigen Sie ein?

Den Zug der CDU, in dem schon der christliche Begriff der „Nächstenliebe“
im Kontext z.B. von „Eingliederungsvereinbarungen für Hartz-IVEmpfänger“
de facto kaum noch zu finden ist, diese Partei mithin
konsequenterweise das „C“ aus ihrem Namen streichen müsste, so sie
ihre Haltung nicht ändert?

Den Zug der SPD, wobei sich das oben Gesagte dort auf den Begriff
„sozial“ bezieht, mithin also auch dort das „S“ gestrichen werden müsste,
es sei denn man modifiziert die Hartz-Reformen grundsätzlich?

Den Zug der Grünen? Bei der vorletzten Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus
noch um die Regierungsbeteiligung betrogen, nach der letzten Wahl
dann im wahrsten Wortsinne „fundamental“ an Autobahn-Kilometern
gescheitert. Da hab zumindest ich so meine Bedenken, ob die großen
Themen unserer Zeit so wirklich angepackt und gelöst werden.

Den Zug der Linken? Noch mehr Übernahme von Verantwortung durch
den Staat? Wer`s will.

Den Zug der FDP? Wenn „Neoliberalismus“ und „Lobbynähe“ Sie anspricht.

Den Zug der Piraten? Wenn Ihnen Basisdemokratie wichtig ist und Sie ein
derzeit nicht vorhandenes Vollprogramm für nicht so wichtig erachten,
eine Diskussion zum Verzicht auf die Zweitstimme (Liste) Sie nicht
interessiert und Sie die Einführung eines „imperativen Mandats“ ebenfalls
für Erstrebenswert halten.

Ich, für meinen Teil, habe mich entschieden (man beachte den Wortstamm:
Ent – schieden, das Ent(d)e einer Scheidung = Heirat). Ich möchte „Nächstenliebe“, ich möchte eine „soziale“ Politik, ich möchte nachhaltige, ökologische Lösungen in Regierungsverantwortung, ich möchte liberale Politik im schönsten Wortsinne von Freiheit den ich in der Lage bin zu denken, ich möchte Basisdemokratie und ein Vollprogramm und deshalb:

Ziehe ich den Zug der „ddp“. Als zweite Zugmaschine und vorne am Zug
und wiederhole meine Frage an dieser Stelle gerne noch einmal:

„In welchen Zug steigen Sie ein?“

Mit Hochachtung vor dem Amt des Bundeskanzlers / der Bundeskanzlerin

© Thomas Meisner

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ALTERN IN UNSERER GESELLSCHAFT

Lebenserwartung – Problem für das Gesundheitswesen

Altern in unserer Gesellschaft


© Heidelinde Penndorf

von Heidelinde Penndorf

Wir leben in einer Welt des langen Lebens. Der so genannte dritte Lebensabschnitt ist inzwischen zur längsten Lebensphase geworden, die Lebenserwartung steigt weiter stetig an, der Anteil der Altersgruppe der über 60-Jährigen wird ständig größer und wenn sich an diesem Trend nicht grundlegend etwas ändert, wird nach dem Jahre 2020 jeder zweite in Deutschland lebende Mensch über 60 Jahre alt sein.

Herausforderung für das Gesundheitswesen 

Das ist eine Herausforderung für die Gesellschaft die es erfordert, dass die Belange von älteren Einwohnerinnen und Einwohnern ausreichend Berücksichtigung bei jeder Entscheidung der Politik finden, denn das demografische Problem berührt alle Felder der Gesellschaft. Damit kann es auch nicht singulär, sondern es muss systemübergreifend behandelt werden. Die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben, die Fähigkeit zur Selbstständigkeit und Selbstversorgung, die funktionelle Gesundheit, das Leben in verschiedenen sozialen Lebenslagen und somit auch die verschiedenen finanziellen Voraussetzungen sind Einflussfaktoren der subjektiven und objektiven Gesundheitslage der älteren Generation

Fakt ist, dass die hinzugewonnenen Lebensjahre zu einem großen Teil in Gesundheit verbracht werden; die älteren Menschen sind heute gesünder und leistungsfähiger als ihre Altersgenossen vor 20 Jahren; eine veränderte Altersstruktur der Gesellschaft eröffnet Märkte für neue Produkte, Wohnformen und Infrastrukturen.

Wir müssen alles tun, um möglichst „gesund“ und „kompetent“ alt zu werden! Doch was kann man zur Erhöhung der Lebensqualität im Alter tun?

Ein „gesundes Altwerden“ ist die Herausforderung unserer Zeit!

Doch gesundes Altwerden – was ist das eigentlich und wie erreicht Mann und Frau das?

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Heidelinde Penndorf

Offener Brief an die Bürger Griechenlands | © H.J. Selzer

Liebe Griechinnen und Griechen,


Empört Euch, wenn Euch Frau Merkel, Herr Sarkozy, Herr Junker und Co mit nicht erfüllbaren und unmenschlichen Sparmaßnahmen belasten und behaupten, Griechenland retten zu wollen. Denn jene, die sich als Retter ausgeben, sind in Wahrheit die, die Europa an die Finanzherrschaft verkaufen und tatsächlich nichts anderes im Schilde führen, als Europa und deren Bürger auszuplündern und auszurauben.

Empört Euch darüber, dass die Milliarden Euro, die Eurem Staat und Euch Bürgern von den Euroländern gezahlt wurden und dazu dienen sollten, die Wirtschaft zu sanieren, nicht bei Euch ankamen, sondern im Rachen der Banken verschwanden.

Empört Euch über Eure Politiker, die schon lange nicht mehr Euren Bürgerinteressen dienen.

Empört Euch über den (Zwangs-) Euro, der kein Segen für Euer Land ist, sondern in die finanzpolitische Abhängigkeit führt.

Empört Euch über die EU-Politiker und die Kommissare in Brüssel, die unsere gemeinsame Demokratie mit Füßen treten.

Empört Euch über den demokratiefeindlichen Lissabon-Vertrag, der nur eines im Schilde führt: alle EU-Staaten und deren Bürger in einer EU-Diktatur zu vereinnahmen, in der das Militär für zukünftige Kriege unter dem verlogenen Deckmantel der „Verteidigung von Freiheit und Demokratie“ aufgerüstet wird.

Empört Euch über das Diktat durch EZB, dem IWF und der Großbanken.
Liebe Griechinnen und Griechen,

Empören wir uns gemeinsam über unsere Politiker, die jegliche Bodenhaftung und Bezug zu den Bürgern verloren haben und Lakaien des Großkapitals sind.

Wehren wir uns gemeinsam gegen unsere Politiker, die es zulassen, dass gewachsene Unternehmen unserer Länder mit der Macht der Finanzhaie und Heuschrecken aufgekauft, ausgeraubt und zerschlagen werden, nur um des Profites Willen und um den Markt zu ihren Gunsten zu bereinigen.

Wehren wir uns gemeinsam dagegen, dass Volksvermögen / Bürgereigentum an Großinvestoren verscherbelt werden. Wir sitzen alle im gleichen Boot, denn auch in den anderen EU-Staaten steht den Bürgern das Wasser bis zum Hals. Trotz Wirtschaftswachstum, welches nur ein kreditfinanziertes Strohfeuer ist, kann Deutschland nicht einmal die Zinsen für seine Staatsschulden bezahlen ohne neue Schulden aufnehmen zu müssen. Selbst im dem reichen Deutschland gibt es immer mehr Arbeitslose und Menschen, die von ihrem Lohn nicht leben können. Über die stark zunehmende Kinder- und Altersarmut wird nicht gesprochen, weil es für die Politiker unbequem ist.

Wir dürfen nicht zulassen dass die Menschen und Staaten Europas von den Machteliten gegeneinander ausgespielt werden und sich verfeinden.

Lasst uns gemeinsam kämpfen für das Wohl unserer Bürger, für ein friedliches humanistisches Europa der Vaterländer.

Lasst uns zurückkehren zu unseren früheren Währungen, denn die Währung eines Landes, so Prof. Hankel (Volkswirt und Eurokritiker), gehört unter die Kontrolle der betreffenden Staaten und der nationalen Notenbank. Der Euro kann als Komplementärwährung ausschließlich der Wirtschaft für den internationalen Handel dienen.

Lasst uns gemeinsam ein neues, sozial-ökologisches, humanistisches Wirtschaftssystem aufbauen. Ein Wirtschaftswunder in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und sich die Wirtschaft den Interessen und dem Wohl der Bürger unterordnet.

Glaubt nicht den etablierten Politikern, die gebetsmühlenartig behaupten, das heutige Wirtschaftssystem sei alternativlos. Das sind bewusste Lügen, die nur ein Ziel verfolgen, Pfründe zu schützen und die Menschen mit dem Zinseszinssystem in Armut und Knechtschaft zu führen.

Liebe Griechinnen und Griechen,
Ein besseres, menschengerechteres, humanistisches System ist möglich – wir arbeiten daran, am Wirtschaftswunder 2.0.

Landesverband Rheinland – Pfalz
H.-J. Selzer
Am Heiligenrech 7
54470 Bernkastel – Kues
Tel.: 06531 – 6267
Email: hajo.selzer@ddp-partei.de
Internet: www.ddp-partei.de und auf Facebook
Deutsche Humanisten

Versagen auf der ganzen Linie

Versagen auf der ganzen Linie

Versagen auf der ganzen Linie

Bankräuber wollen den Tresor einer systemrelevanten Großbank ausplündern. Sie schaffen es, ihn zu knacken und verschwinden unerkannt mit reicher Beute. Haben sie versagt – oder einen genialen Coup gelandet? Klarer Fall: Versagen tun die Ganoven, die die Tür nicht aufgebrochen kriegen, Alarm auslösen und am Ausgang von der Polizei in Empfang genommen werden. Merke: Es „versagt“ nicht der erfolgreiche Übeltäter, sondern derjenige, der sich blöd anstellt; nach seinem Misserfolg wird er dann zu Recht abgestraft. Wieso wird dann aber der Bundesregierung insgesamt und Frau Merkel im Besonderen ständig „Versagen“ vorgeworfen? Ob Bankenkrise oder Afghanistankrieg, Klimaschutz oder wachsende Kluft zwischen den Klassen, Bekämpfung der Nazis oder Einsatz für mehr Demokratie: Überall habe die Regierung und/oder die Kanzlerin versagt. Die Liste der Versagens-Kritiker wächst von Tag zu Tag: Steinbrück und Steinmeier, Roth und Özdemir, DGB, ver.di und die Piraten, all die wackeren Oppositionellen schwingen die Keule des „Versagens“. Gabriel konstatiert gar „ein Versagen auf der ganzen Linie“. Sogar Karl-Theodor zu Guttenberg hat ein Versagen bei der Bekämpfung der Krise beobachtet!

Es wird höchste Zeit, die Bundesregierung und besonders Frau Merkel gegen diese Anwürfe in Schutz zu nehmen. Sehr geehrte Damen und Herren der Opposition, die Regierung versagt nicht, sie handelt vielmehr höchst professionell, effektiv, ja geradezu genial! Sie selber sind diejenigen, die mit ihren unqualifizierten Versagens-Vorwürfen versagen! Meine Damen und Herren, haben Sie Silvio Berlusconi etwa Versagen bei der Stärkung des Rechtsstaates vorgeworfen oder George W. Bush bei der weltweiten Durchsetzung der Menschenrechte? Na also!

Wahrscheinlich haben all diese an sich ehrenwerten Menschen der Opposition die Bundesregierung und Frau Merkel nie gefragt, was sie eigentlich für Ziele verfolgen. Oder sie wollen es gar nicht wissen. Sonst würden sie nämlich nicht so laut „Versagen!“ schreien, sondern würden ganz andere Bewertungen dafür finden, was gegenwärtig alles in der Politik gemacht wird….

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