ALTERN IN UNSERER GESELLSCHAFT

Lebenserwartung – Problem für das Gesundheitswesen

Altern in unserer Gesellschaft


© Heidelinde Penndorf

von Heidelinde Penndorf

Wir leben in einer Welt des langen Lebens. Der so genannte dritte Lebensabschnitt ist inzwischen zur längsten Lebensphase geworden, die Lebenserwartung steigt weiter stetig an, der Anteil der Altersgruppe der über 60-Jährigen wird ständig größer und wenn sich an diesem Trend nicht grundlegend etwas ändert, wird nach dem Jahre 2020 jeder zweite in Deutschland lebende Mensch über 60 Jahre alt sein.

Herausforderung für das Gesundheitswesen 

Das ist eine Herausforderung für die Gesellschaft die es erfordert, dass die Belange von älteren Einwohnerinnen und Einwohnern ausreichend Berücksichtigung bei jeder Entscheidung der Politik finden, denn das demografische Problem berührt alle Felder der Gesellschaft. Damit kann es auch nicht singulär, sondern es muss systemübergreifend behandelt werden. Die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben, die Fähigkeit zur Selbstständigkeit und Selbstversorgung, die funktionelle Gesundheit, das Leben in verschiedenen sozialen Lebenslagen und somit auch die verschiedenen finanziellen Voraussetzungen sind Einflussfaktoren der subjektiven und objektiven Gesundheitslage der älteren Generation

Fakt ist, dass die hinzugewonnenen Lebensjahre zu einem großen Teil in Gesundheit verbracht werden; die älteren Menschen sind heute gesünder und leistungsfähiger als ihre Altersgenossen vor 20 Jahren; eine veränderte Altersstruktur der Gesellschaft eröffnet Märkte für neue Produkte, Wohnformen und Infrastrukturen.

Wir müssen alles tun, um möglichst „gesund“ und „kompetent“ alt zu werden! Doch was kann man zur Erhöhung der Lebensqualität im Alter tun?

Ein „gesundes Altwerden“ ist die Herausforderung unserer Zeit!

Doch gesundes Altwerden – was ist das eigentlich und wie erreicht Mann und Frau das?

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Heidelinde Penndorf

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4 Antworten zu “ALTERN IN UNSERER GESELLSCHAFT

  1. Machen Sie doch einen Vorschlag wie wir das verhindern können, das die Lebenserwartung steigt.
    Immerhin geben sich Politiker und Lobbygruppen redlich Mühe uns zu dezimieren. Doch je mehr man unser Essen vergiftet und je mehr man uns mit Umwelt-Katastrophen überhäuft, des so resistenter werden wir. Also im Grunde keine Schlechte Ausgangsposition.
    ich bin übrigens Bj. 60 und habe mir mal vorgenommen 130 Jahre alt zu werden.
    Darum habe ich an meinem 50sten Geburtstag beschlossen meine Jugend nach zu holen. Auto weg Motorrad gekauft (das hält fit) und wenn ich mal ein Auto brauche -Leihe ich mir eines.
    Ernähre mich Fleischarm und gehe nicht mehr zum Doc.(Diese Quacksalber machen einen nur krank) Gesoffen und geraucht habe ich auch nie, also muss man mich schon überfahren was bei der jetzigen Motorisierung nicht schwer fallen kann. Was mich manchmal nachdenklich stimmt, ist aber die Tatsache das gerade aus meinem Altersbereich so von 46-55 Jahren erhebliche Verluste in meiner nahen Umgebung zu verzeichnen sind.

    (PS: gelegentlich ist in meinem Text etwas Ironie hoffe Sie finden sie.)
    Nur mit den 130 Jahren das meine ich ernst.

  2. Heidelinde Penndorf

    Lieber Kommentator,

    sie legen wahrlich viel Ironie und auch ein wenig Sarkasmus in ihre Worte.

    Ist mir aber verständlich.

    Ich bin sehr froh, dass unsere Lebenserwartung gestiegen ist.

    Haben wir doch die erste Generation, die ohne Repressalien und Dezimierung eines Krieges „alt“ werden kann.

    Den Aspekt der Ernährungsindustrie hab ich in das Thema gar nicht hereingenommen. Denn dass hätte den Rahmen gesprengt und wäre als Artikel zu lang geworden.

    Ich freue mich für Sie dass Sie ihren Ambitionen nachgeben und sich einen Traum ihrer Jugend erfüllen. Inneres Wohlfühlen trägt auch zu einem langem Leben bei.

    Das ist ein Aspekt, den ich noch einmal hervorheben möchte. Dazugehört auch das Gebraucht werden. Die Gesellschaft insgesamt sollte nicht auf die Erfahrungen der älteren Generation verzichten und sich bei ihr Rat und Hilfe holen- in allen Lebensbereichen und auch im Arbeitsbereich.

    Ich denke, dass die innere Erfüllung des Weitergebens an reichen Erfahrungsschatz an die nächsten Generationen sehr wichtig für das Wohlbefinden der älteren Generation, und somit auch für das physische und psychische Wohlbefinden.

    Einen nächsten Artikel von mir können sie schon gespannt entgegensehen: „Armut im Alter“

    Ich freue mich auf ihre wertvollen Hinweise und Kommentare
    Heidelinde Penndorf

  3. Altenheime Henningsdorf-Denise

    Einen wunderschönen guten tag!
    Zu Ihrem Artikel fällt mir da spontan eine Infografik über den demografischen Wandel ein, den ich vorige Woche bei der Zeit Online gesehen habe. Ist vielleicht ganz interessant zu sehen:

    http://www.zeit.de/wissen/altersstruktur?fb_ref=facebook.zonarticle.klick.article.recommend&fb_source=home_oneline

    Lieben Gruß,
    Denise Halberstedt

  4. Netter Blog, gefaellt mir super. Auch nette Themen.

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