Todesfahrt auf dem Luxusliner

Todesfahrt auf dem Luxusliner

Todesfahrt auf dem Luxusliner

Die Eliten der westlichen Welt auf ihrer letzten Kreuzfahrt.

10. April – vor 100 Jahren:

An Bord unvorstellbarer Luxus, unterm Kiel ein Meer von Schulden. Der Schiffsfunker schickt Durchhaltparolen um die Welt. „Alles wird gut, wir retten die Welt, unser Schiff ist unsinkbar“ vernehmen wir von früh bis spät an Land. Noch möchten viele den Parolen glauben. Die Schar der Zweifler aber wächst. Bankkonten werden geräumt, Vorräte angelegt, Menschen schmieden Notfallpläne. Ist es wirklich um den Luxusliner so schlimm bestellt?

An diesem Tag 1912 versank das „unsinkbare“ Schiff im Atlantik. Schon als große Teile des Schiffsrumpfes unter Wasser standen, spielte die Kapelle, wurde getanzt, geschwelgt, als könnte der nasse Tod noch aufgehalten werden.

Im Januar 2012 kann niemand vorhersagen, ob unser Luxusliner noch bis 10. April auf Fahrt bleibt. Alle Signallampen leuchten rot, heller geht’s nicht. Lasst die Selbstdarsteller weiter an Bord verblendet ihre Krisengipfel feiern. Sollen sie über das Schuldenmeer kreuzen. Es ist nicht unser Schuldenmeer. Sollen sie ihre letzte Fahrt auf dem Seelenverkäufer genießen. Wir werden für nichts haften. Nicht für ihre Schulden……

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ddpDer Demokrat

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